Die typische Geschichte kurz zusammengefasst

  1. Der Kopf des Kindes ist bei der Geburt normal geformt.
  2. Nach der Geburt bevorzugt das Kind eine Seite. 
  3. Umlagerungsversuche helfen nicht.
  4. Nach ein paar Wochen erkennt man eine Kopfdeformität.
  5. Die behandelnden Ärzte sagen: „Das wächst sich aus“.
  6. Krankengymnastik, Osteopathie etc. werden eingeleitet.
  7. Es wird bis zum vierten bis fünften Monat ein bisschen besser, dann ändert sich die Kopfform des Kindes aber leider nicht mehr. Das ist in der Regel der Punkt, an dem Sie Hilfe suchen.

Um die Korrektur von Kopfdeformitäten dreht sich unsere Arbeit. In den meisten Fällen tritt diese bei Kindern erst nach der Geburt auf. Aber auch vor der Geburt – insbesondere bei Mehrlings-Schwangerschaften durch Platzmangel im Mutterleib – oder während der Geburt, als Folge einer Stressgeburt, kann eine solche Schädelasymmetrie entstehen. Allerdings korrigiert sie sich in der Regel nach der Geburt selbst (bis zur 12. Lebenswoche), wenn die Schädelknochen noch sehr weich sind.

Bei den nachgeburtlich entstandenden Fällen ist das genau so.
Sie entstehen durch Einschränkungen der Kopfbeweglichkeit und Kräfte, die von außen auf den Kopf Ihres Kindes einwirken.

Rückenlage kann zur Abflachung des Hinterkopfes führen

Rückenlage eines Säuglings
Rückenlage eines Säuglings

Auch die empfohlene und sehr sinnvolle Rückenlage der Säuglinge, zur Vermeidung des "Plötzlichen Kindstodes", kann zu einer Abflachung des Hinterkopfes und damit zu einer Schädelverformung führen

Sie fällt in der Regel in der sechsten bis achten Lebenswoche auf. Die darauf folgenden Umlagerungsmaßnahmen funktionieren aufgrund der einseitigen Bevorzugungslage der Kinder nur in den seltensten Fällen.

Die gängige Behandlung dieser Symptomatik, in Form von unterstützender Physiotherapie, oder auch mithilfe von Osteopathie, führt zwar in der Regel dazu, die Kopfbeweglichkeit zu verbessern, allerdings wirken sich diese Behandlungen nur anfänglich, bis zum vierten bis fünften Monat positiv auf die Kopfform aus. Kopfverformungen, die sich bis dahin nicht verbessert haben, bleiben dann, ohne weitere Therapie, ein Leben lang bestehen. Kleinere – das heißt im Säuglingsalter gemessene Asymmetrien von unter einem Zentimeter – werden durch die Größenzunahme des Kopfes, sowie das Haarwachstum unauffälliger und müssen demzufolge normalerweise nicht therapiert werden. Sind die Asymmetrien bei dem Kopf Ihres Kindes größer, sollten Sie über eine Helmtheraphie nachdenken.

Korrektur für Gesundheit und Ästhetik

Unser Ansatz ist nicht nur, ästhetischen Ansprüchen zu genügen, sondern gleichermaßen aus medizinischer Sicht frühzeitig möglichen Folgen, wie zum Beispiel einem ungleichen Gesichts- und Kieferwachstum, vorzubeugen.

Bei einem ersten Termin in einer unserer Sprechstunden wird zunächst die Diagnose der Kopfdeformität gestellt (Ursache). Danach erfolgt je nach Alter und Ausprägungsgrad der Kopfdeformität die persönliche, individuelle Beratung hinsichtlich der Therapieoptionen.

Cranioform-Helpline

  • +49 30 45308270
  • +41 41 6702312

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