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unsicherheit bzgl der therapie

Verfasst am: 20.10.2017 [20:58]
fragende
Themenersteller
Dabei seit: 20.10.2017
Beiträge: 2
Guten Abend, unsere Tochter (jetzt7 Monate) hat seit ihrem 2. Lebensmonat einen schiefen Kopf; Lieblingsseite usw. War mit ihr bei der Physio, hab sämtliche Übungen gemacht, dieses Kissen mit Mulde gekauft, war beim Osteopathen, dennoch riet unser Kinderarzt immer wieder zu nem Helm. Waren jetzt vorgestern im KKH und sie hat einen Asymetrie von 11mm. Ihre Ohren sind auch nicht auf einer Achse.
Ich bin dennoch einfach ängstlich und unetschlossen was die Behandlung angeht. Weiß man denn, was die Spätfolgen sind, wenn man es nicht macht? Bekommen die Helme das mit den Ohren auch hin? Und gibt es hier Eltern, die ebenfalls unentschlossen sind/waren und die erzählen können, wie es Ihnen damit ging/geht?
Ich bedanke mich und hoffe auf Nachrichten!
Liebe Grüße
Verfasst am: 20.10.2017 [20:58]
Helmine
Dabei seit: 26.10.2017
Beiträge: 3
Hi,

Was genau sind deine Bedenken?
Also ich habe mich jetzt für einen Helm entschieden, auch wenn die KK vielleicht nicht zahlt. Ich möchte nicht immer den Kopf ansehen und denken "ach hättest du es mal machen lassen".
Es gibt nur dieses kurze Zeitfenster in dem die Behandlung möglich ist und ich möchte sie nutzen.
Von der Ästhetik mal abgesehen, kann ich mir vorstellen das es nervig ist zB. eine Brille zu tragen, wenn die Ohren nicht auf gleicher Höhe sind. Desweiteren hab die Asymmetrie bestimmt Auswirkungen auf den Kiefer (wie kann der Kiefer gerade sein, wenn der Kopf schief ist). Spannungen im Kiefergelenk und unterschiedliche Ausprägungen der Nackenmuskulatur begleiten einen dann das ganze Leben ... das waren meine Gründe, vielleicht hilft dir das. Grüße
Verfasst am: 26.10.2017 [04:45]
ninaT1
Dabei seit: 08.09.2017
Beiträge: 5
Hallo,
ich denke genau so wie Helmine. Und ich kann noch hinzufügen, daß sich die Ohrachse bei unserem Sohn zumindest schon gebessert hat und die Helmtherapie läuft noch.
Alles Gute!
Verfasst am: 26.10.2017 [19:49]
Martini2019
Dabei seit: 12.03.2019
Beiträge: 2
Hallo liebe Forumsmitglieder,

wir stehen jetzt auch vor der Entscheidung Helmtherapie oder nicht. Unsere kleine Maus (5 Monate) hat eine Ohrachsenverschiebung von 10 mm. Der Berater von Cranioform meinte, sie würde keinen Helm benötigen, überlässt uns aber natürlich die Entscheidung.

Was meint ihr dazu? Hatte jemand eine ähnliche Ausgangssituation?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Verfasst am: 12.03.2019 [18:54]
fragende
Themenersteller
Dabei seit: 20.10.2017
Beiträge: 2
Hallo, Martini 2019. Nach langem Hin und Her und abwägen und vielen vielen Tränen haben wir es damals nicht gemacht. Ich habe mir eine zweite Meinung geholt, der hat dann auch festgestellt, dass sich der Arzt im KKH auch noch vermessen hatte... Letztlich denke ich, es ist sehr häufig Geldmache, bei den Kindern, bei denen es nicht wirklich extrem ist. Es verwächst sich soviel und unsere Maus sieht wunderschön aus und ob sie unter ihrer Haarpracht etwas schief ist, keine Ahnung. Ich sehe es nicht und ich habe auch das Gefühl, da hat sich alles verwachsen. Wenn du unsicher bist, hold dir ne zweite Meinung, aber wenn selbst der Typ von Cranioform sagt ist nicht nötig, dann lasst es doch einfach und genießt es das Köpfchen immer streicheln zu können und das ganz ohne Helm und erspart es dem kleinen Wesen damit auch noch klarzukommen.
Aber letztlich entscheidet jeder, was für ihn und sein Kind passt. Ich bin froh, dass wir diese Entscheidung so getroffen haben, wie wir es getan haben.
Viel Glück!
Verfasst am: 12.03.2019 [20:19]
Martini2019
Dabei seit: 12.03.2019
Beiträge: 2
Liebe fragende,

Dankeschön für deine Antwort. Es freut mich zu lesen, dass bei euch alles so gut ausgegangen ist icon_wink.gif
Verfasst am: 12.03.2019 [22:15]
Samu18
Dabei seit: 19.03.2019
Beiträge: 8
Spätfolgen (ohne Helmtherapie) können sein:

- Ohrachsenverschiebung
- Migräne
-Knirschen
-Kiefergelenksprobleme (Kierferorthopädie, Arthrosen später im Kiefergelenk)
- asymmetrische Hinterkopfmuskulatur
- Wirbelsäulenprobleme (frühzeitige Arthrosen, Eburnisierungen, etc...)
- Mobbing in der Schule oder schon im Kindergarten (je nachdem ob Junge oder Mädchen, ob lange oder kurze Haare, sehr feine Haare sieht man das ganze mehr oder weniger das restliche Leben lang
Verfasst am: 20.03.2019 [18:26]