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Erfahrungen AOK

Verfasst am: 17.05.2008 [21:09]
Jennifer
Themenersteller
Dabei seit: 17.05.2008
Beiträge: 4
Hallo, wir werden unsere Helmtherapie nächste Woche beenden. Nach ca.8 Monaten und einer Anfangswert von 2,9cm.
Hat jemand erfahrung mit der AOK wegen der Kostenübernahme.
Über eine Antwort würde ich mich freuen, damit ich schon mal in etwa weiß welcher Kampf auf einen zukommt.

Jenny
Verfasst am: 17.05.2008 [21:09]
Horst+Nicole
Dabei seit: 17.05.2008
Beiträge: 1
Hallo Jenny,
die Erfahrungen fallen laut Aussagen der anderen Forumsbeiträglern sehr verschieden aus, ganz entscheidend ist wohl der jeweilige Sachbearbeiter.
Wir selbst hatten mit unserem Sohn so einige Erfahrungen mit der AOK Baden-Würtemberg (Karlsruhe). Aber zuvor noch eine kleine Vorgeschichte.
Die Rechnung für den Helm bekamen wir nach etwa 1,5 Jahren nach Beendigung der Therapie, von der Firma Cranio zugeschickt. Dazu ein Schreiben: die Kostenübernahme wäre verweigert worden und wir müßten innerhalb der nächsten 14 Tagen den Betrag überweisen. Die Rechnung hatte irgendein Phantasie-Datum, keinerlei Angabe über Produktionsdatum etc.
Darauf hin nahmen wir mit der AOK Verbindung auf, um uns über die Gründe der Ablehnung zu erkundigen. Die Sachbearbeiterin konnte keinen Vorgang finden, der mit der Helmtherapie unseres Sohnes zu tun hatte. Sie fand lediglich die Abrechnung einer Krankenhausuntersuchung in Gießen. Nach langem Forschen fand Sie heraus, dass die Anfrage der Kostenübernahme an irgendeine AOK-Dienststelle in Hessen ging, die keine Zuordnung finden konnte und somit den Vorgang ablehnte.
Nun war unsere Sachbearbeiterin gefragt. Sie konnte aber in Ihren Unterlagen nichts über eine solche Art der Therapie und deren Heilungsergebnisse finden und meinte Sie müsse die Bewilligung ablehnen. Mit etwas Nachdruck konnten wir die Dame dazu bewegen, sich mit unserer Kinderärztin zu unterhalten. Die hatte seit unserem Sohn schon einige Helmkinder in Ihrer Praxis und alle mit einem super Heilungsergebnis. Zudem baten wir Sie sich dieses Forum anzuschauen, was Sie bereitwillig machte und feststellte wie viele Helmkinder es eigendlich gibt.
Die Woche darauf bekamen wir den Scheck über den kompletten Rechnungsbetrag zugeschickt.

Ich hatte schon von vielen Eltern gehört, dass es mit Ihrem Antrag zur Kostenübernahme ähnlich ergangen ist, da der Antrag an die völlig falsche Geschäftsstelle Ihrer Krankenkasse geleitet wurde und dadurch, logischerweise erst einmal abgelehnt wurde. Die AOK ist jedoch in allen bekannten Fällen für die Kosten aufgekommen.
Liebe Grüße
Horst+Nicole
Verfasst am: 17.05.2008 [21:11]